Ein Sommergarten (Kaltwintergarten) von Lillbau ist weit mehr als nur ein Regen-Refugium für die warme Jahreszeit. Mit der richtigen Vorbereitung verwandeln Sie Ihre Glasoase in einen lichtdurchfluteten Rückzugsort für das ganze Jahr. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie die Outdoor-Saison verlängern und Ihren Sommergarten winterfest machen.
Sobald die Abende kühler werden, spielt der Sommergarten seine Stärken als Wärmespeicher aus.
Viele unserer Kunden fragen: „Kann man einen Sommergarten im Winter beheizen?“ Da die Profile eines Kaltwintergartens meist nicht thermisch getrennt sind, ist dauerhaftes Heizen ineffizient. Die Lösung für gemütliche Stunden ist die punktuelle Wärme.
Infrarot-Heizstrahler sind ideal, da sie nicht die Luft, sondern direkt die Körper im Raum erwärmen.
Ein Sommergarten von Lillbau bietet optimale Bedingungen für mediterrane Gewächse, die eine kühle, aber helle Ruhephase benötigen.
Im Winter entsteht im ungedämmten Sommergarten oft Kondensat an den Glasscheiben. Das liegt am Taupunkt: Die warme Luft im Inneren trifft auf die eiskalte Glasoberfläche und schlägt als Wasser nieder.
Die Lösung von Lillbau:
Vermeiden Sie dauerhaftes „Kippen“ der Fenster. Nutzen Sie stattdessen das Querlüften.
Öffnen Sie gegenüberliegende Schiebeelemente für 5 bis 10 Minuten komplett. Dies tauscht die feuchte Luft aus, ohne dass die Bauteile komplett auskühlen.
So schützen Sie Ihre Profile aktiv vor Schimmelbildung.
Nicht jeder Heizstrahler passt zu jedem Sommergarten. Wir von Lillbau unterscheiden hier primär zwei Techniken:
Der feine Unterschied: Werden dauerhafte Heizsysteme (wie eine Fußbodenheizung oder der Anschluss an die Zentralheizung) installiert, greift das Gebäudeenergiegesetz (GEG). Dies stellt deutlich höhere Anforderungen an die Isolierung und Verglasung. Für die gelegentliche Nutzung im Winter sind mobile oder punktuelle Infrarotlösungen daher die rechtlich sicherste und effizienteste Wahl.
Damit Ihr Sommergarten viele Jahre lang Freude bereitet, empfiehlt das Team von Lillbau im Spätherbst einen kurzen Winter-Check:
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ja, aber mit Einschränkungen. Ein Sommergarten von Lillbau ist als ungedämmter Glasbau konzipiert. An sonnigen Wintertagen heizt er sich angenehm auf. Für kalte Abende ist eine punktuelle Zusatzheizung wie ein Infrarotstrahler nötig, um eine behagliche Temperatur zu erreichen.
Wir empfehlen Infrarot-Kurzwellenstrahler (IR-A). Im Gegensatz zu Konvektionsheizungen erwärmen sie nicht die Luft (die bei ungedämmtem Glas schnell entweichen würde), sondern direkt die Personen im Raum. Das ist effizient und sorgt für sofortige Wohlfühlwärme.
Kondenswasser entsteht, wenn warme Luft auf kalte Glasscheiben trifft. Die wichtigste Maßnahme ist das Stoßlüften: Öffnen Sie die Glaselemente 2-3 Mal täglich für 5-10 Minuten komplett, um die Feuchtigkeit nach draußen zu befördern.
In einem geschlossenen Sommergarten ist es meist 5–10 Grad wärmer als draußen. Bei leichtem Frost bleiben die Temperaturen oft über dem Gefrierpunkt. Für empfindliche Pflanzen empfehlen wir bei extremen Minusgraden einen Frostschutzwächter, der die Temperatur automatisch über 5 °C hält.
Punktuelle, elektrische Heizlösungen wie Infrarotstrahler sind genehmigungsfrei. Eine dauerhafte Einbindung in das Hausheizungssystem würde den Sommergarten jedoch baurechtlich zum "Wohnraum" machen, was strengere Auflagen nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) nach sich zieht.